In
grosser Dichte und Geschlossenheit begegnen dem Besucher
in der unter Denkmalschutz
stehenden
Oberstadt von Bar-le-Duc die Lothringische Steinmetz- und
Bildhauerkunst sowie architektonische Sehenswürdigkeiten.
Traditionell findet vor dieser authentischen Kulisse das
jährliche Renaissance Fest statt.
Die Stadt fand ihre Ursprünge unter Herzog Frédéric
von Ober-Lothringen. Er liess gegen Ende des 10.Jahrhundert
eine Burg erbauen, die allerdings in ihrer ursprünglichen
Form im 17.Jahrhundert vollständig zerstört wurde.
Die Oberstadt ist von mehreren Wällen umgeben, sodass
jedes Viertel seine eigene Befestigungsanlage besitzt. Sie
repräsentiert den Wohlstand und die Macht des Herzogtums,
genoss besondere Privilegien und ab dem 16. Jahrhundert wurden
an der Rue des Ducs-de-Bar aristokratische Herrenhäuser
errichtet. |
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Von
der Unterstadt kommenden führt
eine enge und steile Serpentinenstrasse hinauf zur Oberstadt.
Der erste Anhaltspunkt ist zur Linken das Schloss der Herzöge
von Bar aus dem 15. - 16.Jahrhundert, vom Schlossgarten aus
lohnt der Blick auf die Unterstadt.
Unweit des Schlosses, am ehemaligen Schlosswall, wurde 1381
unter Herzog Robert ein Uhrenturm erbaut. Er diente zur Warnung
vor Feuer oder feindlichen Angriffen.
Am Eingang zum Zentrum der Oberstadt befindet sich ein Brunnen
an der Place de la Fontaine, der seit 1465 die Bewohner mit
Trinkwasser versorgte. Der heutige Brunnen stammt aus späterer
Zeit. Es ist ein Barockbrunnen aus dem Jahr 1757. |